an alle Demokraten und Bürger, die Demokratie lieben:
Wir benötigen dringend eine echte Demokratie. Das Ideal einer Demokratie ist auch in unserem Land möglich. Es liegt an Ihnen als Demokraten, diese Vision mit zu verwirklichen, damit wir endlich zu echten Demokraten werden können.
Wir laden Sie daher ein und rufen Sie auf, mitzuwirken, dieses so wichtige und große Ziel so schnell wie möglich zu realisieren.
1 Das Ideal der Demokratie
„Demokratie bedeutet Regierung durch das Volk und für das Volk.“
Heutige Politik hat sich so weit vom Bürger und vom ganzen Volk entfernt, dass wir nicht mehr von einer echten Demokratie reden können. Zwar beschwören die Politiker und Medien ohne Unterlass, dass wir in einer Demokratie leben, doch das ist nicht mehr die Realität.
Nicht das Volk regiert das Land, sondern ausschließlich ein (verkrustetes) Parteiensystem. Aus diesem Grunde sind wirkliche Reformen, die das Land benötigt, kaum möglich. Unser Land steht am Rande eines Abgrundes, der immer offensichtlicher wird und trotzdem in seiner Tragweite dem Volk und vielen Politikern noch nicht bewusst ist.
Politik heute ist keine Politik durch das Volk, denn das Volk kann keine grundlegenden Veränderungen bewirken, weil die Macht für wirkliche Veränderungen in Händen der Parteien liegt.
Politik heute ist keine Politik für das Volk, sondern immer mehr eine Politik der Eigeninteressen von Parteien und Politikern und speziellen Interessengruppen, von den diese Politiker und Parteien abhängig sind (Literatur: „Das System“, Prof. Hans Herbert von Arnim). Nicht umsonst sprechen alle von "Parteisoldaten".

Unsere Politiker heute können aber das System nicht ändern, weil sie in dem System selbst gefangen und von ihm abhängig sind. Das ist ein Teufelskreislauf, der durchbrochen werden muss und nur vom Volk selbst durchbrochen werden kann.
Politik und Politiker benötigen daher die Unterstützung durch die Maßgaben des Volkes!
Es ist die große Illusion, die dem deutschen Volk von den Parteien und den Medien glaubhaft gemacht wird. Die Regierungen verlangen immer mehr Geld, bewirken aber keine Situationsverbesserung.
Die Zeit ist mehr als reif dafür, dass das Volk die Initiative ergreift.
Zahlreiche Initiativen von Bürgern beginnen sich zu bilden und haben auch in der Vergangenheit bereits erfolgreich gewirkt. Trotzdem fehlt noch eine starke Bürgerbewegung, die es schaffen kann, wirkliche Veränderung auf allen Ebenen herbeizuführen. Zu diesem Zweck wurde das FORUM NEUE POLITIK ins Leben gerufen.
Zu diesem Zweck will das FORUM NEUE POLITIK ein Netzwerk der Bürger ins Leben rufen, das überparteilich an einer Neugestaltung und Effektivität der Politik in unserem Land und für unser Land wirkt.
Ziel des FORUM NEUE POLITIK ist es, eine NEUE POLITIK zu initiieren, die sich grundsätzlich an der Ganzheit unserer Gesellschaft, am Volk und am GEMEINWOHL orientiert und die Ideale der Demokratie verwirklicht.
Die zwei Säulen der Demokratie sind das Repräsentationsprinzip und das Gemeinwohlprinzip.
Das Repräsentationsprinzip betrifft die Form der Politik.
Wie wird der Wille des Volkes optimal repräsentiert? Das ist hierbei die Frage. Wie kann das Ideal der Demokratie „für und durch das Volk“ verwirklicht werden?
Wir unterstützen alle bisherigen Bewegungen und Organisationen, die an der Verwirklichung dieses Ziels bereits arbeiten und erfolgreich gearbeitet haben.
Heutige Parteien befassen sich im Wesentlichen mit den Inhalten der Politik, aber kaum mit der Form der Politik. Die bestehenden großen Parteien wollen das System nicht ändern, weil es sie in der heutigen Form bevorteilt. Doch ihre Parteiprogramme und die Inhalte ihrer Politik können ohne Änderung des politischen Systems selbst niemals dem Wohl des ganzen Volkes dienen, weil zu viele Eigeninteressen, Parteiinteressen und Interessen anderer Gruppierungen im Vordergrund stehen. Parteiprogramme sind daher meist nicht sehr sinnvoll, weil sie der Realität und den wichtigen Interessen des Volkes wenig Rechnung tragen.
Das Gemeinwohlprinzip betrifft den Inhalt der Politik.
Die Inhalte einer NEUEN POLITIK müssen wir uns auch erarbeiten. Darauf aufbauend müssen dann die Abgeordneten nach freiem Gewissen, wie es unser Grundgesetz vorschreibt, entscheiden.
Das zweite Ziel der NEUEN POLITIK ist es, daher auch in den Inhalten der Politik grundlegende Änderungen und Verbesserungen zu bewirken. Diese betreffen alle Bereiche der Politik, große Schwerpunkte liegen jedoch im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, im Sozialwesen, im Wirtschaftswesen und im Finanzwesen.
3 Gewaltenteilung in der Demokratie
Gewaltenteilung von
Gesetzgebung (Legislative),
Gesetzesausübung (Exekutive) und
Rechtsprechung (Judikative).
Die Legislative besteht im Wesentlichen aus den gesetzgebenden Parlamenten, die Exekutive aus der Regierung, der Polizei und dem Militär, die Judikative aus den Gerichten, Richtern und Staatsanwälten.
Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive bedeutet zum Beispiel, dass das Parlament die Gesetze erarbeitet und verabschiedet und die Regierung auf dieser Basis arbeitet. Die Bundesregierung z. B. muss für neue geplante Gesetze das Bundesparlament einschalten und sie von ihm verabschieden lassen. Wählt aber das Parlament die Regierung, wie es in Deutschland der Fall ist, so sind keine Trennung, keine Unabhängigkeit und keine Gewaltenteilung gegeben!
In den so genannten Präsidialdemokratien wie Frankreich und den USA ist diese Trennung gewährleistet, weil der Präsident vom Volk direkt gewählt wird und das Parlament auch. Dieses Prinzip haben wir heute in Deutschland ebenfalls auf der kommunalen Ebene (Gemeinde) mit der direkten Wahl der Bürgermeister und auf der Landkreisebene mit der Wahl der Landräte, und das System funktioniert bestens. Die Politiker sind hier gezwungen, über die Parteigrenzen hinaus konstruktiv zum Wohle des ganzen Volkes zusammenzuarbeiten.
Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Judikative beinhaltet im Prinzip, dass Richter und Staatsanwälte getrennt von der Regierung sein müssen. Staatsanwälte vertreten die Gesamtheit des Volkes und seine Interessen und nicht Regierungen oder Parteien. Im Gegenteil, Staatsanwälte müssen so unabhängig sein, dass sie Regierungen anklagen können. Staatsanwälte in Deutschland unterliegen jedoch den Weisungen der Regierungen. Damit ist auch hier keine Gewaltenteilung und keine echte Demokratie gewährleistet.
4 Mehr Demokratie - Direktwahlen
Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene
Jedoch wie es aussieht, wird es in keiner Weise durchgeführt, da Parteien und Wirtschaftskräfte ihr eigenes System nicht in Frage stellen wollen. Das heißt, Bürger und Volk werden nicht gefragt bei grundlegenden Entscheidungen, die ihre Zukunft und Interessen betreffen, wie Einführung des Euros, EU-Verfassung, EU-Erweiterung.
Nur durch massiven Druck durch das Volk kann das erreicht werden, was notwendig ist: grundsätzlich Volksentscheide bei bestimmten zentralen Fragen und einfach mögliche Volksentscheide, die vom Volk aus initiiert werden können.
Wir finden auch, dass die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene zu hoch gelegt sind, dass sie fast nicht durchführbar sind. Es wäre auch wünschenswert, dass die Medien Volksbegehren mehr würdigen.
Direktwahl des Bundeskanzlers
Direktwahl des Bundespräsidenten
Direktwahl der Ministerpräsidenten
Unabhängige Wahl des Bundesverfassungsgerichtes
Unabhängigkeit der Staatsanwälte und Richter
Mehr Demokratie – Reform des Wahlsystems
Abschaffung der 5% - Klausel und andere Erleichterungen
Abschaffung des Fraktionszwanges
Änderung des Wahlrechts – „Freies Mandat“
Mandate nur in Höhe der Wahlbeteiligung
Wir wollen für diese verschiedenen Themen im Rahmen unseres Netzwerkes Lösungen erarbeiten und zur Abstimmung stellen, um so den Volkswillen festzustellen und ihn dann den Regierungen als Aufträge zu übermitteln.
Aktuelles
Derzeit sind keine Aktionen geplant.
